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Willkommen bei Transplant-Kids

Gefördert durch die GKV

Mitglied im ERN TransplantChild

Wolfgang Ludwig – unsere Nummer eins. Für immer.

Am 19. August 2016 ist ein Mensch gegangen, der für viele von uns viel mehr war als ein Vereinsgründer, ein Vorstandskollege oder ein Organisator. Wolfgang Ludwig war unser Freund. Und manchmal fehlen einem auch nach vielen Jahren noch die richtigen Worte, um zu beschreiben, was es bedeutet, einen solchen Menschen zu verlieren. Wolfgang war einer dieser Menschen, die nicht einfach einen Raum betreten haben – sie haben ihn mit ihrer Energie gefüllt. Unglaublich viel Energie. Energie für das Leben. Energie für andere Menschen. Energie für die Kinder. Energie für Familien, die gerade nicht mehr wussten, wie es weitergehen sollte. Und vor allem: Energie für das Gute. Wolfgang wusste aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, schwer krank zu sein, auf ein Organ zu warten, Dialyse zu erleben und schließlich mit einem geschenkten Organ weiterleben zu dürfen. 1991 erhielt er selbst eine Spenderniere. Aus diesem geschenkten Leben machte er etwas ganz Besonderes: Er gab immer wieder etwas davon an andere zurück. Gemeinsam mit Katja Konwer und anderen Engagierten entstand aus diesem Gedanken die Idee von Transplant-Kids. Ein Verein von Betroffenen für Betroffene. Ein Ort, an dem Familien nicht erklären mussten, was es bedeutet, mit einem transplantierten Kind zu leben. Ein Ort, an dem Kinder einfach Kinder sein durften. Wolfgang hat dafür unglaublich viel bewegt. Er organisierte. Er telefonierte. Er suchte Lösungen. Er fand Wege, wo andere längst keine mehr sahen. Und wenn es keinen Weg gab, dann erfand Wolfgang eben einen neuen. Er hatte diese unglaubliche Fähigkeit, Möglichkeiten zu sehen, wo andere nur Schwierigkeiten sahen. Für jede Familie, für jedes Kind, für jede noch so komplizierte Situation hatte er irgendeine Idee. Und manchmal war diese Idee vollkommen verrückt. Aber genau deshalb funktionierte sie. Wolfgang hatte Kreativität, Mut und diesen ganz besonderen Humor, der selbst in den schwierigsten Situationen plötzlich wieder ein Lächeln möglich machte. Er konnte schwere Dinge leichter machen, ohne sie kleinzureden. Er konnte uns zum Lachen bringen, wenn uns eigentlich überhaupt nicht danach war. Und er konnte uns durch Momente tragen, in denen wir selbst nicht mehr wussten, wie wir den nächsten Schritt schaffen sollten. Wie oft hat Wolfgang uns getragen. Als Freund. Als Mitstreiter. Als Ratgeber. Als Organisator. Als Mutmacher. Und als jemand, der immer zuerst fragte: „Was können wir tun?“ Nicht: „Warum geht das nicht?“ Sondern: „Wie kriegen wir das hin?“ Das war Wolfgang. Für die Familien von Transplant-Kids hat er unendlich viel organisiert und möglich gemacht. Camps, Begegnungen, Reisen, Unterstützung, Kontakte, Lösungen und immer wieder neue Ideen. Die Arbeit von Transplant-Kids war für ihn nie einfach nur Vereinsarbeit. Es ging um Menschen. Um Kinder. Um Eltern. Um Geschwister. Um Familien, deren Leben durch Krankheit und Transplantation aus der Normalität gerissen worden war. Und das vielleicht Unglaublichste: Selbst als es Wolfgang selbst schon sehr schlecht ging, dachte er weiter zuerst an die anderen. Er gab. Und gab. Und gab. Für andere hatte er immer Zeit, Kraft und Ideen. Für sich selbst nahm er so wenig. Vielleicht war genau das Wolfgangs größte Stärke – und gleichzeitig etwas, worüber wir heute manchmal schmunzelnd den Kopf schütteln. Er hätte wahrscheinlich gesagt: „Ach, das geht schon noch.“ Und dann hätte er weitergemacht. Bis zum Schluss. Wolfgang war ein großartiger Freund. Einer, dessen Platz nicht einfach wieder besetzt werden kann. Einer, der fehlt, wenn wir gemeinsam überlegen, wie wir eine schwierige Situation lösen. Einer, bei dem wir uns manchmal noch heute dabei ertappen, dass wir gedanklich zum Telefon greifen möchten. Einer, dessen Lachen, dessen Humor, dessen Ideen und dessen ganz eigene Art uns fehlen. Unfassbar fehlen. Aber Wolfgang ist nicht einfach verschwunden. Er ist in den Kindern, denen er Mut gemacht hat. In den Familien, denen er geholfen hat. In den Geschichten, die wir erzählen. In den Camps, die weiterleben. In jeder verrückten Idee, bei der jemand sagt: „Das müsste doch irgendwie gehen.“ In jedem Moment, in dem wir nicht aufgeben. Und ganz besonders lebt Wolfgang in Transplant-Kids weiter. Heute wissen wir, dass ein Verein sich verändern kann, dass Vorstände wechseln und dass viele Jahre vergehen können. Aber manche Menschen bleiben Teil eines Vereins, auch wenn sie längst nicht mehr auf einer Vorstandsliste stehen. Wolfgang ist einer dieser Menschen. Für den aktiven Vorstand von Transplant-Kids ist er bis heute unser Mentor. Und noch immer stellen wir uns immer wieder dieselbe Frage: „Was hätte Wolfgang gesagt?“ Und manchmal gleich danach: „Was hätte Wolfgang gemacht?“ Wir wissen nicht immer die Antwort. Aber wir versuchen, in seinem Sinne weiterzumachen. Mit Herz. Mit Mut. Mit Humor. Mit Kreativität. Und vor allem mit dem festen Willen, für die Kinder und Familien da zu sein. So wie Wolfgang es war. Wir sind unfassbar dankbar, dass wir ihn kennenlernen durften. Dankbar für seine Freundschaft. Dankbar für sein Vertrauen. Dankbar für seine Energie. Dankbar für seinen Humor. Dankbar für all die Stunden, all die Gespräche, all die Ideen, all die verrückten Lösungen und all die Momente, in denen er uns getragen hat. Dankbar für alles, was er aufgebaut und angestoßen hat. Dankbar für ein Stück Lebensweg, das wir mit ihm teilen durften. Und deshalb sagen wir heute nicht nur: Wir vermissen dich. Wir sagen auch: Danke, Wolfgang. Für alles. Du bist und bleibst unsere Nummer eins. Nicht nur in unseren Erinnerungen. Sondern in unserer Mitte. Für immer.

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass wir Tina Deeken als Schirmherrin gewinnen konnten.

Vom 17.09.26 bis 20.09.26 wird unser zweites Camp für junge Erwachsene stattfinden. Die Teilnahme ist ab 16 Jahren möglich. 

Die Informationen und Anmeldunterlagen stehen in den Downloads bereit.

 


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Camps

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Entweder mit Zeit, dann wende dich gerne an die regionalen Ansprechpartner oder den Vorstand.

Oder finanziell, dann besuche bitte unsere Spendenseite. Jetzt auch mit Amazonwunschliste.

Organspendeausweis

Organspendeausweise gibt es unter www.organspende-info.de oder an unseren Infoständen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Leben mit dem neuen Organ

Unsere Angebote sollen den betroffenen Kindern und Jugendlichen helfen, einen Weg zwischem altersgerechtem Leben und verantwortungsvollem Umgang mit dem transplantierten Organ zu finden.

Eine Organtransplantation

... ist eine tolle Chance eine sehr schwere, oft lebensverkürzende Erkrankung zu überwinden und mit einer guten Lebensqualität weiterzuleben. Wir wollen den Kindern & Jugendlichen, die in ihrer Umgebung oft die Einzigen mit einer Transplantation sind, helfen und eine Möglichkeit zum Austausch mit ihresgleichen geben.

Eigenverantwortung stärken

Die transplantierten Kinder und Jugendlichen sollen altersentsprechend zu mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung (in Bezug auf Gesundheit und das transplantierte Organ) herangeführt werden.

Es geht darum,

schrittweise mehr Eigenverantwotung als normaler Prozess des Älterwerdens, auch in ihrer besonderen Situation. Dies betrifft vor allem das Gebiet der Compliance (z.B. regelmäßige Medikamenteneinnahme, Laborkontrollen). Wissen und Kenntnisse über die eigene Erkrankung erleichtern den Umgang damit und erhöhen die Lebenkompetenz.

Entlastung der Familien

Für Eltern und Geschwisterkinder ist eine solche, oft langwierige Erkrankung und die anschließende Transplantation eine sehr große Belastung. Gerade die Geschwisterkinder leiden oft beträchtlich unter der Situation.

Nicht selten

... werden sie überfordert. Je mehr Eigenverantwortung und Eigenständigkeit entwickelt werden kann, desto größer die Entlastung der Familie von Routineaufgaben (Medikamenteneinnahme, Arztbesuche etc.). Für die Eltern ist dies ein Mehr an Zeit für Zuwendung für die Geschwister oder sich selbst und ein Zuwachs an Lebensqualität für die ganze Familie.


Wir bedanken uns für die Unterstützung (Achtung Werbung!!!)

    Wer Fehler findet, darf sie natürlich behalten. Schöner wäre es, wenn Ihr sie mit uns teilt.

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    Unser Verein wird zu 100% ehrenamtlich geführt. Deshalb sind wir am besten per Mail erreichbar.